Partizipation

Beteiligung an Entscheidungen, die den einzelnen und die Gruppe betreffen ist bereits in kleinem Rahmen in der Krippe möglich.

Die direkte Lebenswelt der Kinder kann beeinflusst werden. Die pädagogische Kraft kann auch auf nonverbalem Weg die Bedürfnisse, Ideen, Situationen und Entscheidungen der Kinder deuten. Körpersprache, Interaktion und Kommunikation von beiden Seiten hilft dabei. Gerade für die Kinder im jungen Alter ist es wichtig, Partizipation als festen Bestandteil ihrer Entwicklung zu erleben. Oft erleben sie, dass dadurch Abläufe und Entscheidungen verändert und mitgestaltet werden können.

Die Auseinandersetzung der Erwachsenen mit Wünschen, Bedürfnissen und Signalen des Kindes stärkt Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein, unterstützt die Entwicklung des Sozialverhaltens. Später, wenn Sprache hinzukommt, können Kinder direkter ihre Wünsche und Anregungen äußern und so auch spontane oder komplexere Ideen und Vorstellungen in den Alltag einbringen.

Dem Erzieher gibt es die Möglichkeit, den pädagogischen Alltag handlungsorientiert und situationsbezogen zu gestalten.